Wörtliche Rede
Die wörtliche Rede (direkte Rede) gibt genau wieder, was jemand sagt. Sie steht in Anführungszeichen („…“).
Der Satz, der erklärt, wer spricht und wie etwas gesagt wird, heißt Begleitsatz (auch: Einleitungssatz oder Redebegleitsatz).
Zeichensetzung
- Wörtliche Rede steht meist in „…“.
- Manchmal verwendet man statt „…“ auch Guillemets: « … » oder » … «.
- Sie beginnt mit großem Buchstaben.
- Am Ende steht ein Satzzeichen (., !, ?) in den Anführungszeichen.
Drei Arten der wörtlichen Rede
-
Vorangestellt (Begleitsatz steht vor der wörtlichen Rede)
Die Lehrerin sagte: „Heute schreiben wir einen Test.“
-
Eingeschoben (Begleitsatz steht in der Mitte)
„Wir“, sagte der Trainer, „trainieren morgen früher.“
-
Nachgestellt (Begleitsatz steht nach der wörtlichen Rede)
„Bitte seid pünktlich“, sagte sie.
„Wann kommst du?“, fragte er.
Merke
Steht der Begleitsatz nach der wörtlichen Rede oder ist er eingeschoben, steht oft ein Komma nach dem ersten Teil der wörtlichen Rede.
Indirekte Rede
Neben der wörtlichen Rede gibt es auch die indirekte Rede. Dabei wird nicht wörtlich zitiert, sondern nur sinngemäß wiedergegeben (oft mit dass oder im Konjunktiv).
Beispiel:
Direkte Rede: Mia sagte: „Ich habe heute keine Zeit.“
Indirekte Rede: Mia sagte, sie habe heute keine Zeit.

